Der Tscheche Karel Brückner hat sein Amt als Nationaltrainer Ãsterreichs niedergelegt. Dies teilte der Ãsterreichische FuÃball-Bund (ÃFB) am Montagabend mit. In einem "ausführlichen Telefongespräch" seien Brückner und der neue ÃFB-Präsident Leo Windtner am Montag übereingekommen, künftig getrennte Wege zu gehen. Ein Nachfolger soll innerhalb der nächsten zehn Tage benannt werden.
Trennung "in freundschaftlicher Atmosphäre"
"Es war mir ein Anliegen, mit Karel Brückner persönlich zu sprechen und die Situation gemeinsam zu analysieren. Ich möchte Herrn Brückner auch auf diesem Wege für seine Tätigkeit in den letzten Monaten herzlich danken", erklärte Windtner in einer ersten Stellungnahme. Die Trennung sei "in freundschaftlicher Atmosphäre" vollzogen worden.
Brückners Vertrag war bis zum Ende der WM-Qualifikation im Herbst 2009 datiert, beim Erreichen der Endrunde in Südafrika wäre eine automatische Verlängerung in Kraft getreten. Brückner war nach dem Aus mit der tschechischen Nationalelf in der EM-Vorrunde 2008 zurückgetreten. Am 25. Juli wurde er schlieÃlich in Ãsterreich zum Nachfolger des zurückgetretenen Josef Hickersberger ernannt.
Brückner war zuvor seit Dezember 2001 als Trainer der tschechischen "Reprezentace" tätig. Seinen gröÃten Erfolg feierte er mit dem Halbfinal-Einzug bei der EM 2004. Zuvor hatte Brückner die U21-Nationalmannschaft Tschechiens sowie Inter Bratislava und Sigma Olmütz betreut.
Der 68-Jährige hatte in Ãsterreich zunächst mit einem 3:1-Erfolg über Vize-Weltmeister Frankreich für Euphorie gesorgt, anschlieÃend jedoch gelangen keine befriedigenden Ergebnisse mehr. Tiefpunkte waren ein 1:1 auf den Färöern und ein 0:2 in Litauen. In der Gruppe 7 der WM-Qualifikation ist das ÃFB-Team mit vier Punkten aus vier Spielen fast schon aussichtslos abgeschlagen.
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