Für die FrauenfuÃball-WM 2011 in Deutschland zieht Steffi Jones, die Präsidentin des Organisationskomitees, eine besondere Form des Ticketverkaufs in Erwägung. Die Eintrittskarten könnten als regionale Kombi-Tickets angeboten werden. "Es gibt Ãberlegungen, eine Paket-Form für die jeweiligen Städte anzubieten: Wer zum Beispiel ein Spiel in Frankfurt sehen will, der soll das Paket mit allen drei Partien in diesem Stadion nehmen", erklärte die ehemalige Nationalspielerin im Interview mit dem Fachmagazin kicker. Jones will mit dieser MaÃnahme die Stadien auch dann füllen, wenn die deutsche Mannschaft nicht spielt. "Wir wollen, dass die Euphorie rund um den FrauenfuÃball und diese WM so groà sein wird, dass es relativ egal ist, wer auf dem Rasen spielt", sagte Jones: "Ich hoffe auf ein FuÃballfest mit vollen Stadien, hoffentlich auch mit zahlreichen Fanmeilen." Zudem will Jones weitere Botschafter für die WM gewinnen: "Es werden noch ein, zwei FuÃballerinnen dazustoÃen. Darüber hinaus planen wir eine Kampagne mit Botschaftern aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen." Jones nahm die Vereine in die Pflicht, um den FrauenfuÃball noch attraktiver und professioneller zu machen. "Vielen kleinen Vereinen fehlt es schlicht am notwendigen Management, es gibt da noch keine richtigen Strukturen", sagte Jones und forderte ein "Halbprofitum".
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